Podiumsdiskussion: Elżbieta Kalinowska und Andreas Volk

Di. 04. Juni
18:00 - 20:00 Uhr
Haus 1 (Standort Bischofstraße 17)

Podiumsdiskussion und Empfang mit den Karl-Dedecius-Preisträgern Elżbieta Kalinowska und Andreas Volk.

Elzbieta Kalinowska ist Übersetzerin, Redakteurin und Kulturmanagerin. Sie war stellvertretende Direktorin des Polnischen Buchinstituts, seit 2016 arbeitet sie als Herausgeberin für Non-Fiction in der Verlagsgruppe Foksal. Seit mehr als 20 Jahren übersetzt sie deutschsprachige Literatur für führende polnische Verlage. Auf ihrer Publikationsliste stehen mehr als 20 Gegenwartsromane, aber auch mehrere Sachbücher und Reportagen. Kalinowska interessiert sich für moderne Strömungen in der deutschsprachigen Literatur, vornehmlich übersetzt sie Autoren und Autorinnen mit Migrationshintergrund, etwa Zsuzsa Bánk, Terézia Mora, Olga Grjasnowa, Sherko Fatah und Feridun Zaimoglu.

Andreas Volk hat sich durch zahlreiche Übersetzungen zeitgenössischer polnischer Dramen, unter anderem von Krysztof Warlikowski, Malgorzata Sikorska-Miszczuk oder Tadeusz Slobodzianek einen Namen gemacht. Als Übersetzer geistes- und kulturwissenschaftlicher Monografien und Aufsätze trägt er kontinuierlich zum wissenschaftlichen Dialog zwischen Deutschland und Polen bei. Ergänzt wird seine Übersetzerbibliografie durch literarische Übersetzungen zeitgenössischer Prosa und Lyrik. Zudem engagiert sich Andreas Volk in vielfältiger Form als Kulturvermittler, unter anderem als Mitbegründer des deutsch-polnischen Übersetzungsjahrbuchs „OderÜbersetzen“.

Die Diskussion findet im Rahmen des deutsch-polnischen Workshops „Literaturübersetzung im deutsch-polnischen Kulturdialog“ für Studierende der Europa-Universität Viadrina statt. Gäste sind herzlich willkommen.

 

Fotos: Privat, Andrzej Walkusz

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