Lesung und Gespräch: Hermann Simon ‚Untergetaucht‘

Di. 11. Juni
18:30 - 20:00 Uhr
Haus 1 (Standort Bischofstraße 17)

Marie Jalowicz, Tochter eines jüdischen Anwalts, geboren 1922 in Berlin, überlebte die Zeit des Nationalsozialismus untergetaucht mitten in Berlin. Nach der Befreiung 1945 blieb sie in Berlin und wurde Professorin für Antike Literatur- und Kulturgeschichte an der Humboldt-Universität.

Ihr Sohn Hermann Simon, Direktor der Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum, bat sie kurz vor ihrem Tod, die Geschichte ihres Überlebens auf Band zu sprechen. Auf dieser Grundlage hat die Autorin Irene Stratenwerth zusammen mit Hermann Simon ‚Untergetaucht‘ geschrieben, einen authentischen Bericht einer außergewöhnlichen jungen Frau. Marie Jalowicz Simon starb 1998 in Berlin.

 

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Axel-Springer-Lehrstuhl für deutsch-jüdische Literatur- und Kulturgeschichte, Exil und Migration, der Europa-Universität Viadrina statt.

 

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

 

Foto: (c) Hermann Simon

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