Ausstellung: In Echt? Virtuelle Begegnung mit NS-Zeitzeug:innen

 

In einer Zeit, in der immer weniger Zeitzeug:innen persönlich berichten können, Wissen über die NS-Zeit brüchiger wird und antisemitische sowie rassistische Einstellungen wieder sichtbarer werden, gewinnt die Frage nach zeitgemäßer Erinnerungsarbeit neue Dringlichkeit.
„In Echt?“ setzt genau hier an: Wie kann historisches Lernen heute gelingen und das emotional zugänglich, reflektiert und medienkritisch zugleich?

Aus volumetrisch aufgezeichneten Interviews mit NS-Zeitzeug:innen entstand eine mobile VR-Ausstellung, die 2026 durch das Land Brandenburg tourt.

Der mobile Ausstellungstruck gastiert vom 15. bis  17. Juni 2026 vor der Stadt- und Regionalbibliothek Frankfurt (Oder) und ist wie folgt öffentlich und ohne Voranmeldung zugänglich:

Montag, 15.06.2026: 14:30-17:00 Uhr

Dienstag, 16.06.2026: 14:30-17:30 Uhr

Mittwoch, 17.06.2026: 14:30 – 17:30 Uhr

 

Termine zum Vormerken:

Am Montag, den 15.06.2026 findet von 17:00 – 18:30 Uhr ein Workshop für Erwachsene statt (Anmeldung hier erforderlich).

Am Dienstag, den 16.06.2026 wird es um 14:30 Uhr ein Grußwort mit Vertretern der beteiligten Einrichtungen geben.

 

Die Ausstellung ist kostenfrei und wird für Personen ab 14 Jahren empfohlen. Das „In Echt?“-Erlebnis wird in fünf Sprachen und in Deutscher Gebärdensprache barrierearm angeboten.

Standort: Haus 1 der Stadt- und Regionalbibliothek, Bischofstraße 17, 15230 Frankfurt (Oder)

 

Weitere Informationen: in-echt-projekt.de

 

„In Echt?“ ist ein Gemeinschaftsprojekt des Brandenburg Museums und der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF. Lokale Partner des Projektes sind die Stadt- und Regionalbibliothek, das Museum Viadrina und die Volkshochschule Frankfurt (Oder).

Von 2022 bis 2025 in der Bildungsagenda NS-Unrecht vom Bundesministerium der Finanzen (BMF) und der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ) gefördert.